Berufsbildende Schulen "Conrad Tack" 
 Landkreis Jerichower Land   
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Anerkannte Ausbildungsberufe

Berufsschulen - Partner in der dualen Berufsausbildung

Zusatzqualifikationen in der Ausbildung und duale Studiengänge

Berufe  in Teilzeitausbildung (dual)  und Vollzeit (BFS) an den Berufsbildenden Schulen "Conrad Tack"   

Fachgymnasium

Fachoberschule

Berufsfachschule

Berufsgrundbildungsjahr/-vorbereitungsjahr


Anerkannte Ausbildungsberufe

Insgesamt gibt es rund 340 staatlich anerkannte Ausbildungsberufe. Die Ausbildungsdauer in diesen Berufen beträgt in der Regel zwei oder drei Jahre. Rund 60 Prozent der Jugendlichen beginnen eine duale Berufsausbildung, an deren Ende eine staatliche Prüfung steht.

Mit dem Begriff anerkannter Ausbildungsberuf werden Ausbildungsgänge bezeichnet, die auf der Grundlage von §§ 4, 5 Berufsbildungsgesetz (BBiG) bzw. §§ 25, 26 Handwerksordnung (HwO) durch Ausbildungsordnungen bundeseinheitlich geregelt sind. Dabei stellt das BBiG auf Berufe ab, die in Gewerbebetrieben oder entsprechenden Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung sowie der freien Berufe ausgeübt werden, also auf Facharbeiter- oder Fachangestelltenberufe. Die Ausbildung in diesen Berufen erfolgt "dual", d. h. an den beiden Lernorten Betrieb und Berufsschule.

Die Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen dient hauptsächlich der beruflichen Qualifizierung Jugendlicher. Sie hat das Ziel, ihnen dauerhafte Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen. Andererseits soll sie den Betrieben langfristig einsetzbare Fachkräfte zur Verfügung stellen.

Anerkannte Ausbildungsberufe erlauben die Berufsausbildung von Jugendlichen unter 18 Jahren. In Deutschland beginnen daher ca. 60 % aller Jugendlichen nach der Schule ihre Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Der Zugang zu dieser Ausbildung ist formal an keinen bestimmten Schulabschluss gebunden. Die Auszubildenden erhalten eine Ausbildungsvergütung.

Eine Übersicht über neue und modernisierte Ausbildungsberufe finden sie hier.

Berufsberatung

An der Schwelle zwischen Schule und Arbeitsleben stellen sich viele Fragen: Was ist die richtige Beschäftigung für mich? Welchen Beruf will ich erlernen? Welche Voraussetzungen muss ich dafür mitbringen? Und: Was erwartet mich im Beruf? Die Antworten auf diese Fragen hängen von einer Fülle von Faktoren ab. Dazu gehören individuelle Besonderheiten genauso wie die regionale Lage am Wohn- oder Beschäftigungsort. Informationen über das regionale Angebot an Ausbildungsplätzen erteilen die örtlichen Arbeitsagenturen. Dort sitzt auch der Berater, der für die Berufsberatung zuständig ist. Wer noch nicht sofort zum Berufsberater der örtlichen Arbeitsagentur gehen will, kann unter diesen Internet-Adressen schon eine ganze Menge an Informationen erhalten:

http://www.berufswahl.de/ 
http://www.arbeitsagentur.de/

 

Berufsschulen - Partner in der dualen Berufsausbildung

Neue Ausbildungsberufe stellen Anforderungen an die berufsbildenden Schulen. Die Neuentwicklung oder Modernisierung einzelner Berufsbilder erfordert einen schnellen und umfassenden Informationsaustausch zwischen den Akteuren der Berufsbildung. Bei Schaffung neuer Ausbildungsordnungen wird der betriebliche Ausbildungsrahmenplan mit dem Rahmenlehrplan für die Berufsschule abgestimmt.

Zu jeder beruflichen Ausbildung gehört eine umfassende und aktuelle theoretische Qualifizierung. Aber Theorie ohne die Möglichkeit, sie in der konkreten betrieblichen Anwendungssituation anwenden zu können, ist wenig wert. Die Berufsschule - als zweiter Lernort der dualen Berufsausbildung - verknüpft die berufsrelevanten inhaltlich-theoretischen und methodischen Lerninhalte mit wichtigen komplexen betrieblichen Aufgabenstellungen. Jugendliche erwerben ihre berufliche Handlungsfähigkeit, indem die Berufsschule die betriebliche Praxis als Bezugspunkt für den Theorieunterricht nimmt. Umgekehrt bezieht die betriebliche Unterweisung praxisbezogene Theorieaspekte in die Ausbildung ein. Die Verbindung von Theorie und Praxis an den Lernorten Betrieb und Berufsschule mit dem jeweils anderen Schwerpunkt sichert die Arbeitsfähigkeit im Anschluss an eine duale Ausbildung.

Neben den Berufsausbildungen in dualer Form gibt es Berufe, für die ausschließlich an berufsbildenden Vollzeit-Schulen ausgebildet wird. Ausbildungsgänge in Gesundheits- und Pflegeberufen gehören zu diesem Bereich. Mit anderen schulischen Berufsbildungsangeboten konnten z. B. vorübergehende Ausbildungsplatzdefizite ausgeglichen bzw. Jugendliche zur Ausbildungsreife gefördert werden.

Zur Entwicklung, Erprobung und zum raschen Transfer neuer Lösungen gibt es Innovationsprogramme des BMBF, die eine ständige Qualitätsverbesserung der Berufsausbildung und der beruflichen Fortbildung sichern sollen.


 

"AusbildungPlus" - Zusatzqualifikationen in der Ausbildung und duale Studiengänge

Wo kann man gleichzeitig studieren und einen Beruf lernen? Wo kann ich als Azubi noch einen EDV-Kurs besuchen oder Englisch lernen? In der aktuellen Datenbank "AusbildungPlus" lassen sich die verfügbaren Angebote umfassend recherchieren. Denn Zusatzqualifikationen und duale Studiengänge zahlen sich auf dem Arbeitsmarkt aus.

Qualifikation ist ein wichtiger Schlüssel zum Arbeitsmarkt. Zusatzqualifikationen für Auszubildende wie Fremdsprachenunterricht, EDV-Kurse oder besondere Techniklehrgänge erweitern die in der Berufsausbildung vermittelten Kompetenzen und zahlen sich auf dem Arbeitsmarkt aus. Noch interessanter sind ausbildungsintegrierte duale Studiengänge, in denen Berufsausbildung und Hochschulstudium verzahnt werden.

Auszubildende werden während der Ausbildung für ihre spätere berufliche Tätigkeit durch diese Zusatzmaßnahmen zielgenau qualifiziert und individuell besonders gefördert. Sie bekommen während der Lehrzeit mehr geboten als dies die Mindeststandards der Ausbildungsordnungen vorschreiben.

Qualifikationsmaßnahmen dieser Art, in denen Fachkenntnisse vertieft oder berufsübergreifende Qualifikationen vermittelt werden, haben eine hohe Attraktivität. Gegenwärtig sind rund 34.000 Angebote erfasst, in denen über 100.000 Auszubildende qualifiziert werden. Dies sind über sechs Prozent aller Auszubildenden in Deutschland. Das bedeutet aber auch, dass eine gezielte Auswahl für den Einzelnen immer schwieriger wird.

Zur Erhöhung der Transparenz bietet die Datenbank AusbildungPlus einen bundesweiten Überblick über 2.000 verschiedene Zusatzqualifikationen in der Berufsausbildung sowie über 600 ausbildungsintegrierte duale Studiengänge. Die Daten werden ständig aktualisiert und erweitert.

Die Zusatzqualifikationen und dualen Studiengänge werden vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bundesweit erhoben. Zu den Anbietern zählen neben den Ausbildungsbetrieben auch Berufsschulen, Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern, Bildungszentren, Akademien, Fachhochschulen und andere Bildungsanbieter.

Darüber hinaus bietet dieses Informationssystem zahlreiche Informationen, Hilfestellungen und Tipps rund um die duale Berufsausbildung.
 

 


Duale Ausbildung- oder Vollzeitausbildung  -  was bedeutet das?

In Deutschland wird die berufliche Erstausbildung überwiegend (z.Zt. ca. 60 %) im sogenannten "dualen System" durchgeführt. "Dual" wird wird das deutsche Berufsbildungssystem deshalb genannt, weil die für den Beruf notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten an zwei verschiedenen Ausbildungs- bzw. Lernorten, nämlich im Unternehmen (praktische Ausbildung) und in der Berufsschule (theoretische Ausbildung) vermittelt werden.

Die berufspraktische Ausbildung findet also überwiegend im Unternehmen statt, während die Fachtheorie und 
die Allgemeinbildung weitgehend in den Berufsschulen vermittelt werden. Unternehmen und Berufsschulen verantworten die berufliche 
Erstausbildung der Jugendlichen also gemeinsam. Drei bis vier Tagen pro Woche lernen die Auszubildenden im Unternehmen und an 
ein bis zwei Tagen lernen sie in der Berufsschule. Der Berufsschulunterricht ist aber auch vielfach als sogenannter Blockunterricht organisiert.

In den Vollzeitbildungsgängen lernen die Auszubildenden in der Regel an der Berufsfachschule (BFS) an 5 Tagen in der Woche.
Praktische Erfahrungen für den Beruf erwerben sie durch Praktika in Betrieben der Region.
Andere Vollzeitausbildungsgänge sind das Fachgymnasium, die Fachoberschule, da Berufsvorbereitungs-oder Berufsgrundbildungsjahr.

             

  Berufe  in Teilzeitausbildung (dual)  und in Vollzeitausbildung
  an den Berufsbildenden Schulen "Conrad Tack"
   
                                       

  

Ausbildungsmöglichkeiten in Vollzeitausbildung an den Berufsbildenden Schulen "Conrad Tack" 

 |Fachgymnasium|        |Fachoberschule|       |Berufsfachschule |     |Berufsgrundbildungsjahr/-vorbereitungsjahr|

 

 

 

 

 

©2004 Berufsbildende Schulen "Conrad Tack" Burg Loadet: 11/25/04 02:00 PM 0.006 sec.