Kinderpflege – Zweijährige Berufsfachschule

Kinderpflegerinnen und Kinderpfleger unterstützen bei der Erziehung, Betreuung, Pflege und Förderung von Kindern bis zur Einschulung in Kindertageseinrichtungen. Der Schwerpunkt liegt bei der Arbeit mit Kindern im Alter von null bis drei Jahren.

Einsatzgebiete:
Kindergarten, Kinderkrippe, Hort, Tagesstätte für Behinderte, Familien, Kinderheim, Kinderkrankenhaus und Erholungsheim. In der täglichen Arbeit sind pädagogisches Wissen, eine hohe Sozialkompetenz, viel Geduld und Einfühlungsvermögen erforderlich. Darüber hinaus stehen die Themen Kindererziehung, Gesundheit, Ernährung, Kommunikation, Recht und Soziales im Fokus.

Allgemeinbildende Fächer:
Deutsch, Sozialkunde, Sport, Religion oder Ethik, Mathematik, Englisch und Wahlpflicht

Berufsbezogene Lernfelder zu Themen wie: Professionelles pädagogisches Handeln, Sprache und Kommunikation, Spiel, Kreativität und musische Bildung, Bewegung und Gesundheit

Zum Schuljahresbeginn

2 Jahre

Berufsfachschule und Praxiseinrichtungen

Erster Schulabschluss (Hauptschulabschluss) oder gleichwertiger bzw. höherer Abschluss
Nachweis der körperlichen, geistigen, persönlichen und gesundheitlichen Eignung für den Beruf, inkl. Masernschutz
bei Schuljahresbeginn des ersten Ausbildungsjahres darf das 25. Lebensjahr nicht vollendet sein (begründete Ausnahmen möglich)
Erweitertes Führungszeugnis (zu Beginn der Ausbildung nicht älter als 3 Monate)

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Interesse an Kindern, Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz sind wichtige persönliche Voraussetzungen für die Kinderpflege. Dies weisen Sie mit Beurteilungen von einschlägigen Praktika der Schulzeit nach, die Sie Ihrer Bewerbung bei legen.

Die Praktikumseinrichtungen fordern i. d. R. einen vollständigen Impfschutz gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG). Ohne Impfnachweis sind ggf. keine Praktika und somit kein Abschluss möglich.

Es wird kein Schulgeld erhoben. Leistungen nach BaföG sind möglich.

täglich Unterricht (allgemeinbildend, fachtheoretisch und fachpraktisch), jeweils vier Wochen Praktikum in einer Kindertageseinrichtung pro Ausbildungsjahr

Über die gesamte Ausbildung finden Projekte wie eine Weihnachtsbäckerei, eine Osterwerkstatt, der Vorlesetag oder auch Waldpädagogische Tage statt. Dadurch wird ein enger Praxisbezug gewährleistet.

theoretische Prüfung (drei Klausurarbeiten)
fachpraktische Prüfung (Komplexaufgabe zum Thema „Erzieherische Tätigkeiten erleben, unterstützen und reflektieren“ in Praxiseinrichtungen)

Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in; bei entsprechenden schulischen Leistungen Mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) oder Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe möglich

Ausbildung zum/zur Erzieher/in an der Fachschule Sozialpädagogik (Mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) erforderlich)

Beschulungsplan

Übersteigt die Zahl der Bewerbungen die Aufnahmekapazität wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.

Ansprechpartner/in: Koordinationsbereich 4 / BGT KI/SAZ

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