Sozialassistenz – Zweijährige Berufsfachschule

Sozialassistentinnen und Sozialassistenten unterstützen Kinder, Jugendliche, Senioren oder Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrer Lebensgestaltung bzw. Entwicklung – pädagogisch, betreuend und hauswirtschaftlich. Der Schwerpunkt liegt bei der Arbeit mit Menschen aller Altersgruppen.

Einsatzgebiete:
Pflegeeinrichtungen, Kindertagesstätten, Grundschulen, Horte, Wohngruppen oder Behinderteneinrichtungen. In der täglichen Arbeit sind Kenntnisse über psychologische und pädagogische Grundlagen, Gesundheit, Pflege und Ernährung, die Fähigkeit kreative und medienpädagogisch geleitete Betreuungsangeboten zu planen, durchzuführen und zu reflektieren sowie professionelles Arbeiten inkl. Qualitätssicherung von Bedeutung.

Allgemeinbildende Fächer:
Deutsch, Sozialkunde, Sport, Religion oder Ethik, Mathematik, Englisch und Wahlpflicht

Berufsbezogene Lernfelder zu Themen wie: Professionelles pädagogisches Handeln, Sprache und Kommunikation, Spiel, Kreativität und musische Bildung, Bewegung und Gesundheit

Zum Schuljahresbeginn

2 Jahre

Berufsfachschule und Praxiseinrichtungen

Mittlerer Schulabschluss (Realschulabschluss) oder gleichwertiger bzw. höherer Abschluss
Nachweis der körperlichen, geistigen, persönlichen und gesundheitlichen Eignung für den Beruf, inkl. Masernschutz
Erweitertes Führungszeugnis (zu Beginn der Ausbildung nicht älter als 3 Monate)

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Interesse an Menschen, Verantwortungsbewusstsein und soziale Kompetenz sind wichtige persönliche Voraussetzungen für die Sozialassistenz. Dies weisen Sie mit Beurteilungen von einschlägigen Praktika der Schulzeit nach, die Sie Ihrer Bewerbung bei legen.

Die Praktikumseinrichtungen fordern i. d. R. einen vollständigen Impfschutz gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG). Ohne Impfnachweis sind ggf. keine Praktika und somit kein Abschluss möglich.

Es wird kein Schulgeld erhoben. Leistungen nach BaföG sind möglich.

täglich Unterricht (allgemeinbildend, fachtheoretisch und fachpraktisch), Praktika über beide Ausbildungsjahre in sozialpädagogischen, pflegerischen oder heilpädagogischen Einrichtungen im Umfang von 800 Stunden

Über die gesamte Ausbildung finden Projekte wie eine Weihnachtsbäckerei, eine Osterwerkstatt, der Vorlesetag oder auch Waldpädagogische Tage statt. Dadurch wird ein enger Praxisbezug gewährleistet.

theoretische Prüfung (drei Klausurarbeiten)
fachpraktische Prüfung (Komplexaufgabe in den Praxiseinrichtungen)

Staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in; bei entsprechenden schulischen Leistungen die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (erweiterter Realschulabschluss)

Ausbildung zum/zur Staatlich anerkannte/r Erzieher/in an der Fachschule Sozialpädagogik; danach ist ein Studium z. B. Soziale Arbeit oder Kindheitspädagogik möglich

Beschulungsplan

Übersteigt die Zahl der Bewerbungen die Aufnahmekapazität wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.

Ansprechpartner/in: Koordinationsbereich 4 / BGT KI/SAZ

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