Konstruktionsmechaniker/in

Konstruktionsmechaniker/innen arbeiten in verschiedenen Bereichen der Metall- und Stahlverarbeitung. Zu ihren Aufgaben gehört die Herstellung von Bauteilen, Baugruppen und großen Metallkonstruktionen für Industrie, Maschinenbau und Anlagenbau. Sie schneiden, formen, schweißen und montieren Werkstücke nach technischen Zeichnungen. Außerdem bauen sie Hallen, Brücken, Förderanlagen oder Fahrzeugkomponenten zusammen. Die Wartung, Reparatur und Modernisierung bestehender Konstruktionen zählen ebenfalls zu ihrem Tätigkeitsfeld.

Einsatzorte: Konstruktionsmechaniker/innen arbeiten mit modernen Maschinen und Werkzeugen in Werkstätten sowie auf Baustellen.

Arbeitsalltag: Präzision, technisches Verständnis und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften sind für ihre tägliche Arbeit besonders wichtig und unerlässlich.

Hierbei handelt es sich um eine duale Berufsausbildung. Die praktische Ausbildung findet im Betrieb statt.

Betriebliche Ausbildungsinhalte
Umgang mit modernen Maschinen und Fertigungsanlagen zur Herstellung, Montage und Instandhaltung von Metallkonstruktionen
Lesen technischer Zeichnungen, Planen von Bauteilen, Bearbeitung von Werkstoffen, d. h. bspw. Schneiden, Biegen, Bohren und Schweißen von Metallteilen.
Arbeitssicherheit, Qualitätskontrolle sowie die Prüfung und Wartung von Konstruktionen und Werkzeugen

Der schulische Teil erfolgt im Blockunterricht an der Berufsschule.

Schulische Ausbildungsinhalte
Die schulische Ausbildung ergänzt den praktischen Teil durch insgesamt 14 handlungsorientierte Lernfelder, wie z. B. „Herstellen von Baugruppen aus Profilen“. Dadurch wird ein enger Praxisbezug gewährleistet.
Außerdem erfolgt eine Beschulung in den allgemeinbildenden Unterrichtsfächern Deutsch, Sozialkunde, Sport, Ethik und Englisch.

Wir bilden nach den Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz (KMK) aus.

Ausbildungsvertrag

3,5 Jahre

Die Prüfungen erfolgen vor der Industrie- und Handelskammer (IHK.)

Die gestreckte Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen, wobei im 1. Teil eine prozentuale Anrechnung des Ergebnisses von 40 % auf die Abschlussprüfung erfolgt.

Die Ausbildung wird mit dem Facharbeiterbrief abgeschlossen und berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Konstruktionsmechaniker/-in“.

Des Weiteren kann an der Berufsschule der Mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss) bzw. die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (erweiterter Realschulabschluss) erworben werden.

  • Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung bestehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten, bspw. zum/zur Industriemeister/-in oder Techniker/-in.
  • Die abgeschlossene Berufsausbildung und der Nachweis des Mittlere Schulabschlusses (Realschulabschluss) berechtigen zum Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik (Fachhochschulreife).
  • Die Ausbildung ist eine gute Grundlage für ein Studium im breitgefächerten Bereich der Metalltechnik.
Beschulungsplan

Ansprechpartner/in: Koordinationsbereich 3 / BGT MTE

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