Metallbauer/in (FR Konstruktionstechnik)

Metallbauer/-innen arbeiten in verschiedenen Bereichen der Metallverarbeitung und Konstruktion. Zu ihren Aufgaben gehört die Herstellung von Bauteilen, Geländern, Treppen, Toren und Stahlkonstruktionen. Sie bearbeiten Metalle durch Schneiden, Bohren, Schweißen und Montieren. Dabei nutzen sie technische Zeichnungen und moderne Maschinen. Außerdem übernehmen Metallbauer die Wartung, Reparatur und Instandhaltung von Metallkonstruktionen. Im Bereich Konstruktionstechnik fertigen sie individuelle Lösungen für Gebäude und Industrieanlagen an.

Einsatzorte: Metallbauer/innen arbeiten sowohl in Werkstätten als auch auf Baustellen und tragen wesentlich zur Sicherheit und Stabilität von Bauwerken bei.

Arbeitsalltag: Präzision, handwerkliches Geschick und technisches Verständnis sind wichtige Voraussetzungen.

Hierbei handelt es sich um eine duale Berufsausbildung. Die praktische Ausbildung findet im Betrieb statt.

Betriebliche Ausbildungsinhalte
sichere Bedienung moderner Maschinen für das Bearbeiten, Fügen und Montieren von Metallen und anderen Werkstoffen. Sie erwerben Kenntnisse im Schweißen, Bohren, Trennen und Umformen von Material.
Lesen technischer Zeichnungen, Anfertigen von Werkstücken
die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften, die Durchführung von Qualitätskontrollen sowie Planung, Organisation und die fachgerechte Wartung von Werkzeugen und Anlagen

Der schulische Teil erfolgt im Blockunterricht an der Berufsschule.

Schulische Ausbildungsinhalte
Die schulische Ausbildung ergänzt den praktischen Teil durch insgesamt 13 handlungsorientierte Lernfelder, wie z. B. „Herstellen von Konstruktionen aus Profilen“. Dadurch wird ein enger Praxisbezug gewährleistet.
Außerdem erfolgt eine Beschulung in den allgemeinbildenden Unterrichtsfächern Deutsch, Sozialkunde, Sport, Ethik und Englisch.

Wir bilden nach den Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz (KMK) aus.

Ausbildungsvertrag

3,5 Jahre

Die Prüfungen erfolgen vor der Handwerkskammer (HWK).

Die gestreckte Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen, wobei im 1. Teil eine prozentuale Anrechnung des Ergebnisses von 30 % auf die Abschlussprüfung erfolgt.

Die Ausbildung wird mit dem Gesellenbrief abgeschlossen und berechtigt zur Führung der Berufsbezeichnung „Metallbauer/-in“.

Des Weiteren kann an der Berufsschule der Mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss) bzw. die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe (erweiterter Realschulabschluss) erworben werden.

  • Nach der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung bestehen verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten bspw. zum/zur Handwerksmeister/-in oder Techniker/-in.
  • Die abgeschlossene Berufsausbildung und der Nachweis des Mittlere Schulabschlusses (Realschulabschluss) berechtigen zum Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik (Fachhochschulreife).
  • Die Ausbildung bietet zudem eine gute Grundlage für ein Studium im breitgefächerten Bereich der Metalltechnik.
Beschulungsplan

Ansprechpartner/in: Koordinationsbereich 3 / BGT MTE

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